Copilot Notebooks: wofür das Wissensbündel taugt und wofür nicht
Copilot Notebooks bündeln Dokumente für die KI-Befragung. Lesen Sie, welche Grenzen bei Quellenzahl und Lizenz gelten.
Was NotebookLM kostet, was Google mit Firmendaten macht und welche Alternativen es mit Microsoft 365 gibt, alles mit Google-Quelle belegt.

NotebookLM ist Googles Recherche-Werkzeug, mit dem Sie eigene Dokumente hochladen und dazu Fragen stellen. Seit dem 16. Juli 2026 heißt es Gemini Notebook, bestehende Notebooks und die Adresse notebooklm.google.com funktionieren weiter. Die Grundversion ist mit einem Google-Konto kostenlos. Für den Einsatz im Unternehmen entscheidet aber nicht der Preis, sondern die Kontoart: Mit einem privaten Gmail-Konto gelten andere Datenschutzregeln als mit einem Google-Workspace-Konto. Alle Angaben in diesem Beitrag stammen aus Googles eigener Hilfe und Preisseite, geprüft am 27. September 2026.
NotebookLM ist in der Standardversion kostenlos. Im Unternehmen gehört es in ein Google-Workspace-Konto, denn nur dort sieht sich Google Uploads und Chats nicht an und trainiert keine Modelle damit. Wer mit Microsoft 365 arbeitet, findet die Alternativen im eigenen Mandanten.
NotebookLM beantwortet Fragen nur aus den Quellen, die Sie in ein Notebook laden, und zeigt zu jeder Aussage das Zitat aus dem Originaltext. Als Quellen nimmt es laut Google-Hilfe unter anderem PDFs, Websites, YouTube-Videos, Audiodateien, Google Docs und Google Präsentationen. Daraus erzeugt es auch Zusammenfassungen, Mindmaps, Berichte und Audio-Zusammenfassungen im Podcast-Stil.
Wichtig für die Planung: Jedes Notebook ist eigenständig. Google schreibt ausdrücklich, dass NotebookLM nicht gleichzeitig auf mehrere Notebooks zugreifen kann (Notebook erstellen). Ein Notebook ist also ein Themenordner, keine Wissensdatenbank für die ganze Firma.
Die Umbenennung hat Google im Blogbeitrag vom 16. Juli 2026 angekündigt. Weil fast alle noch nach NotebookLM suchen, bleiben wir in diesem Text beim alten Namen.
NotebookLM ist in der Standardversion kostenlos, Sie brauchen nur ein Google-Konto. Die Standardversion erlaubt laut Googles Übersicht der Versionen 100 Notebooks pro Person, 50 Quellen pro Notebook und 50 Chats pro Tag. Mehr gibt es auf zwei Wegen:
Business Starter kostet laut Workspace-Preisseite 6,80 Euro, Business Standard 13,60 Euro pro Nutzer und Monat, jeweils ohne Steuern und bei einjähriger Vertragsdauer. Google wirbt dort zeitweise mit Einführungsrabatten für Neukunden, rechnen Sie mit dem Standardpreis. Einen eigenen Preis nur für NotebookLM gibt es im Workspace-Umfeld nicht, es steckt im Abo.
Wie Google mit Ihren Daten umgeht, hängt am Konto, mit dem Sie sich anmelden. Laut Googles Datenschutzhinweisen zu NotebookLM gilt:
Zwei Punkte sollten Sie vor dem Einsatz kennen. Erstens muss bei verwalteten Konten die Administration NotebookLM erst freischalten. Zweitens gelten die Datenregionen, die Sie in Workspace eingestellt haben, nicht für Daten, die NotebookLM verarbeitet und zwischenspeichert. So steht es in der Workspace-Admin-Hilfe. Wer seine Daten vertraglich in der EU halten muss, sollte diesen Satz mit dem Datenschutzbeauftragten besprechen, bevor Kundendaten in ein Notebook wandern.
Unsere Einordnung: Firmendokumente gehören in ein Workspace-Konto, nicht in ein privates Gmail-Konto eines Mitarbeiters. Das ist in der Praxis der häufigste Fehler, weil die kostenlose Version so leicht zu erreichen ist.
NotebookLM reicht, wenn einzelne Personen oder kleine Teams zu einem abgegrenzten Thema recherchieren und Ihr Betrieb ohnehin mit Google Workspace arbeitet. Typische Fälle: Ausschreibungsunterlagen durchgehen, ein Handbuch für die Einarbeitung zusammenfassen, Studien vergleichen.
Es reicht nicht, wenn viele Mitarbeitende dieselbe Wissensbasis nutzen sollen und je nach Rolle nur Teile davon sehen dürfen. Ein Notebook teilen Sie mit einzelnen Personen als Betrachter oder Bearbeiter, bei privaten Konten mit bis zu 50 Personen. Feinere Rechte pro Dokument, eine Anbindung an Fachsysteme oder Aktionen wie „Auftrag anlegen“ gibt es nicht. Und wer seine Dokumente in SharePoint hat, müsste sie für NotebookLM erst kopieren.
Für Betriebe mit Microsoft 365 gibt es drei Alternativen, die im eigenen Mandanten bleiben und die bestehenden Berechtigungen nutzen:
Viele Teams starten mit NotebookLM oder Copilot Notebooks und merken nach ein paar Wochen, dass die Kollegen immer dieselben Fragen stellen. Dann ist ein gemeinsamer Wissensagent der nächste Schritt. Im Wissensagent-Pilot bauen wir einen Agenten für einen Wissensbereich, etwa ein Handbuch, Produktdaten oder Richtlinien, mit Testfragen, Testprotokoll und Übergabe. Der Pilot kostet 5.000 Euro netto Festpreis für fünf Tage, der Ausbau danach 1.000 Euro netto pro Tag. Alle Preise netto, zzgl. Reisekosten und Spesen bei Vor-Ort-Terminen. Keine versteckten Stunden.
Welche Plattform zu Ihren Daten passt, klären wir im kostenlosen Erstgespräch, 30 Minuten.
Ja, die Standardversion ist mit einem Google-Konto kostenlos, mit 100 Notebooks, 50 Quellen pro Notebook und 50 Chats pro Tag (Stand 27. September 2026). Höhere Limits gibt es über Googles KI-Abos oder über Google Workspace, wo NotebookLM ab Business Starter enthalten ist.
Das lässt sich nicht pauschal sagen, es hängt an Konto und Verwendung. Mit einem Workspace-Konto sieht Google Uploads und Chats laut eigener Aussage nicht ein und trainiert keine Modelle damit. Die Workspace-Datenregionen gelten für NotebookLM-Daten aber nicht. Die Bewertung für Ihren Fall gehört zu Ihrem Datenschutzbeauftragten.
Ja. Google hat NotebookLM am 16. Juli 2026 in Gemini Notebook umbenannt. Laut Google ist es dasselbe eigenständige Produkt, bestehende Notebooks bleiben erhalten.
Für einzelne Themen Copilot Notebooks, für eine SharePoint-Website ein SharePoint-Agent, für eine gemeinsame Wissensbasis mit vielen Nutzern ein eigener Wissensagent mit Copilot Studio oder n8n.
Gründer von NordFlux. Sieben Jahre Erfahrung von Web und SEO bis zur Automatisierung im Konzern-Maßstab, heute pragmatisch für den Mittelstand und mit deutscher Datenhoheit.
Zertifizierungen
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