Slush 2026: Was ein KMU-Berater in Helsinki sucht
Was heute auf der Slush auf der Bühne steht, ist in ein bis zwei Jahren Standardsoftware. Warum ich wieder nach Helsinki fahre und was meine Kunden davon haben.
Auf der colorcloud 2026 hat sich bestätigt, was ich in jedem Kundengespräch erlebe: In Microsoft 365 steckt enorm viel Potenzial, das die meisten Betriebe nie anfassen.

Auf der colorcloud 2026 habe ich vor allem eine Bestätigung mitgenommen, die ich in fast jedem Kundengespräch erlebe. Aber der Reihe nach.
Was mir zuerst aufgefallen ist, waren die Leute. Viele von ihnen bilden sich mitten in ihrer Festanstellung weiter, freiwillig, aus echtem Interesse an Technologie. Das macht Mut. Der Wille zur Digitalisierung ist da, oft mehr, als die Betriebe selbst vermuten. Man muss ihn nur an die richtigen Stellen lenken.
Besonders gefreut hat mich, Microsoft-Persönlichkeiten direkt von Microsoft zu treffen. Aus erster Hand zu hören, wohin die Reise mit Copilot und der Power Platform geht, ist etwas anderes als ein Blogpost. Man spürt, mit welchem Tempo sich das Ökosystem bewegt, und wie groß der Abstand zwischen dem, was möglich ist, und dem, was in den Betrieben ankommt, inzwischen geworden ist.
Damit zur eigentlichen Erkenntnis: In Microsoft 365 steckt unfassbar viel, und kaum jemand nutzt es wirklich aus. Die meisten Betriebe haben die Lizenzen längst. Sie zahlen Monat für Monat für Power Automate, Power Apps, SharePoint und inzwischen Copilot und nutzen davon einen Bruchteil.
Das ist, als hätte man eine voll ausgestattete Werkstatt und benutzt nur den Schraubenzieher. Der teure Rest steht ungenutzt im Regal.
Genau da setze ich an. Bevor ich irgendwem neue Software verkaufe, schaue ich, was schon da ist. Sehr oft liegt der erste digitale Mitarbeiter ungenutzt im eigenen Microsoft-Konto, er muss nur eingerichtet werden.
Das ist nicht nur günstiger, es ist auch sauberer: keine neue Insel, keine zusätzliche Abhängigkeit, Ihre Daten bleiben, wo sie sind. Veranstaltungen wie die colorcloud erinnern mich daran, warum ich das mache. Die Möglichkeiten sind da. Es braucht jemanden, der sie für den Mittelstand übersetzt, ohne Fachchinesisch und ohne Überforderung.
NordFlux baut Organisationen digitale Mitarbeiter: Automatisierungen und KI-Agenten, die wiederkehrende Arbeit abnehmen. Sie behalten die Kontrolle.
Was heute auf der Slush auf der Bühne steht, ist in ein bis zwei Jahren Standardsoftware. Warum ich wieder nach Helsinki fahre und was meine Kunden davon haben.
Über eine Einladung von Tim Voigt war ich als Gast bei einem Event der netunity. Was ich über Allianzen, die norddeutsche Szene und den Wert echter Zusammenarbeit mitgenommen habe.
Zum 1. Juli 2026 steigen die Microsoft-365-Preise. Was teurer wird, was Copilot Chat bringt und wie Sie Ihr Lizenzbudget fürs zweite Halbjahr prüfen.
Wir schauen, was in Ihren Lizenzen schon steckt, und richten den ersten digitalen Mitarbeiter ein, ohne neue Software-Insel.