Slush 2025: KI gegen Papierstau
Auf der Slush in Helsinki wird KI im Alltag längst gelebt, während bei uns noch der Papierstau regiert. Warum dieser Abstand für den Mittelstand vor allem eine Chance ist.
Was heute auf der Slush auf der Bühne steht, ist in ein bis zwei Jahren Standardsoftware. Warum ich wieder nach Helsinki fahre und was meine Kunden davon haben.

Wer den Mittelstand bei Automatisierung und KI begleitet, muss wissen, was technologisch kommt, bevor es als neues Produktfeature im nächsten Software-Newsletter landet. Deshalb fahre ich im November wieder zur Slush nach Helsinki.
Die Slush ist eine der größten Startup- und Technologiekonferenzen weltweit und findet jedes Jahr im November in Helsinki statt. Sie bringt Gründer, Investoren und Technologieunternehmen aus über 130 Ländern zusammen. Für einen Automatisierungsdienstleister aus Wismar klingt das zunächst weit weg.
Der Zusammenhang ist trotzdem direkt: Was auf der Slush heute auf der Bühne steht, taucht typischerweise zwölf bis 24 Monate später als neues Feature bei Microsoft, SAP oder UiPath auf. Wer früh versteht, was sich abzeichnet, kann Kunden sagen, worauf sie sich einstellen können und was sie getrost ignorieren dürfen.
Letztes Jahr bin ich mit mehr Fragen als Antworten zurückgekommen, im besten Sinne. Drei Themen waren damals auffällig präsent: agentenbasierte KI-Systeme, Sprach-Interfaces für Geschäftsprozesse und datenschutzkonforme Automatisierung. Alle drei beschäftigen mich heute im Tagesgeschäft.
Dieses Jahr fahre ich nicht allein, sondern zusammen mit Max Heyer von der enum GmbH. Vier Augen sehen mehr, und ein zweiter Blick aus einem anderen Unternehmenskontext sorgt dafür, dass ich nicht nur das wahrnehme, was meine bisherigen Erwartungen bestätigt.
Der Plan ist bewusst offen gehalten. Ich will Dinge lernen, von denen ich heute noch nicht weiß, dass ich sie suche. Das ist kein Widerspruch zu einer klaren Agenda, es ist ihr Kern.
Wo steht agentenbasierte KI in der Praxis? 2025 war auf den Bühnen noch viel Theorie. Inzwischen gibt es erste echte Deployments. Ich will sehen, was davon produktionsreif ist und was Showcase bleibt.
Wie entwickelt sich KI-Telefonie? Voice-Agenten sind ein Thema, das bei meinen Kunden aus dem Mittelstand konkret nachgefragt wird. Ich beobachte, welche Infrastruktur dahintersteht und wie sich der Anbietermarkt entwickelt.
Was passiert beim Thema Datenschutz und On-Premise-KI? Gerade für öffentliche Einrichtungen und Unternehmen mit sensiblen Daten ist das entscheidend. Die europäische DSGVO-Perspektive wird auf der Slush zunehmend aktiv eingebracht, was die Relevanz für Kunden im DACH-Raum erhöht.
Ich bringe von solchen Reisen keine Buzzwords mit, sondern eine Einschätzung, was von dem Gesehenen im norddeutschen Alltag wirklich trägt.
Nach meiner Rückkehr erscheint hier ein Nachbericht mit konkreten Eindrücken und einer Einordnung für KMU und öffentliche Verwaltungen. Welche Entwicklungen direkte Auswirkungen auf Automatisierungsprojekte haben könnten, halte ich dort fest.
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Die Slush findet jedes Jahr im November in Helsinki, Finnland statt. Die genauen Termine für 2026 gibt der Veranstalter auf slush.org bekannt.
Die Slush ist eine jährliche Startup- und Technologiekonferenz in Helsinki, 2008 gegründet. Sie gilt als eine der wichtigsten Plattformen für Technologietrends in Europa und bringt Vertreter aus über 130 Ländern zusammen.
Technologien, die auf der Slush vorgestellt werden, finden typischerweise zwölf bis 24 Monate später Eingang in Standardsoftware. Wer die Entwicklung früh kennt, kann Kunden helfen, Digitalisierungsinvestitionen gezielt zu planen.
Ja. Nach der Konferenz erscheint hier ein Beitrag mit konkreten Eindrücken, Trendeinschätzungen und einer Bewertung, welche Entwicklungen für KMU und öffentliche Einrichtungen in Norddeutschland relevant werden könnten.
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