3.700 offene Stellen, kaum Bewerber: der Fachkräftemangel bei Power-Automate-Spezialisten

Rund 3.700 offene Power-Automate-Stellen, kaum Bewerber: warum ein Berater oft die klügere Wahl ist als eine eigene Festeinstellung.

Wer heute einen Power-Automate-Spezialisten fest einstellen will, konkurriert mit tausenden anderen Arbeitgebern um eine sehr kleine Gruppe von Fachkräften. Der Fachkräftemangel bei Power Automate ist keine gefühlte Größe, sondern lässt sich an den Stellenbörsen ablesen: Auf StepStone stehen aktuell rund 3.700 offene Power-Automate-Stellen, qualifizierte Bewerber dagegen sind knapp. Für den Mittelstand stellt sich damit eine sehr praktische Frage: selbst suchen und einstellen, oder die Kompetenz über einen Berater einkaufen?

Wie groß ist der Fachkräftemangel bei Power Automate wirklich?

Der Engpass ist messbar und nicht nur ein Bauchgefühl aus Personalabteilungen. Power Automate ist Microsofts Werkzeug für digitale Prozessautomatisierung und robotergesteuerte Automatisierung (RPA), und weil fast jedes Unternehmen mit Microsoft 365 arbeitet, wächst die Nachfrage schneller als der Nachwuchs.

Auf der Jobbörse StepStone finden sich aktuell rund 3.700 offene Stellen mit der Anforderung Power Automate (StepStone, Power-Automate-Stellen). Für die begehrten Entwicklerrollen ist die Microsoft-Zertifizierung Power Automate RPA Developer Associate (PL-500) oft Pflichtanforderung (Microsoft Learn, PL-500). Diese Zertifizierung setzt Praxiserfahrung voraus, die frisch Ausgebildete selten mitbringen, und genau das verschärft die Lücke zwischen offenen Stellen und passenden Bewerbern.

Was kostet ein eigener Power-Automate-Entwickler?

Ein fest angestellter RPA- oder Power-Automate-Entwickler kostet laut StepStone-Gehaltsdaten zwischen rund 44.200 Euro im unteren Quartil und 62.000 Euro im oberen Quartil pro Jahr, bei einem Median von 50.700 Euro Bruttojahresgehalt (StepStone, Gehalt RPA Developer). Das ist aber nur der sichtbare Teil der Rechnung.

Zum Bruttogehalt kommen Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung, Ausstattung, Weiterbildung und die Zeit bis zur Produktivität. Dazu die Lizenz, die viele bei der Kalkulation vergessen. Nach den offiziellen Microsoft-Lizenzregeln braucht jeder Entwickler, der beaufsichtigte RPA-Abläufe baut, eine Power Automate Premium Lizenz zum Listenpreis von 15 US-Dollar pro Nutzer und Monat. Läuft die Automatisierung unbeaufsichtigt durch, kommt die Power Automate Process Lizenz zu 150 US-Dollar pro Bot und Monat hinzu.

Die genauen Lizenzstufen sind in der offiziellen Dokumentation nachzulesen (Microsoft Learn, Power Automate Lizenzierung). Wer eine Stelle unbesetzt lässt, weil sich niemand findet, zahlt außerdem einen versteckten Preis: Die Prozesse, die automatisiert werden sollten, laufen weiter von Hand.

Berater statt Inhouse-Hire: wann sich das für den Mittelstand rechnet

Für die meisten mittelständischen Unternehmen ist ein externer Berater der schnellere und risikoärmere Weg zur Automatisierung, weil er sofort verfügbare Kompetenz liefert, statt eine kaum besetzbare Stelle über Monate auszuschreiben. Die Entscheidung hängt weniger am Stundensatz als an vier nüchternen Punkten:

  • Sofort statt in Monaten: Ein Berater beginnt in der Regel innerhalb von Tagen, während die Nachbesetzung einer Fachkraft am angespannten Markt oft ein halbes Jahr und länger dauert.
  • Keine Lizenz- und Setup-Fallstricke: Die Erfahrung, welche Power-Automate-Lizenz ein Anwendungsfall wirklich braucht und wo Premium-Connector-Kosten lauern, bringt der Berater mit, statt sie auf Ihre Kosten zu lernen.
  • Kein Klumpenrisiko: Eine einzelne Fachkraft, die kündigt, nimmt das gesamte Wissen mit. Ein Berater dokumentiert und übergibt so, dass Ihr Team die Automatisierung selbst betreiben kann.
  • Bezahlt wird das Ergebnis: Sie zahlen für den fertigen, laufenden Prozess und nicht für ein ganzjähriges Gehalt, auch in Monaten ohne Automatisierungsprojekt.

Ein typischer Einstieg ist die automatische Rechnungsfreigabe: Power Automate liest die eingehende Rechnung aus, gleicht sie mit der Bestellung ab und holt nur bei Abweichung eine menschliche Freigabe ein. NordFlux übernimmt dabei die Rolle des Power-Automate-Entwicklers als externe Kapazität, baut den Workflow und übergibt ihn betriebsfertig. Mehr dazu auf unserer Seite zu Power Automate, und wer vorab wissen möchte, womit zu rechnen ist, findet die Zahlen unter Was kostet ein Automatisierungsprojekt.

Kurz gesagt

Bei rund 3.700 offenen Power-Automate-Stellen ist die passende Fachkraft am Markt teuer und selten. Ein Berater bringt dieselbe Kompetenz sofort, ohne Festkosten und ohne Klumpenrisiko.

Häufige Fragen

Wie viele offene Power-Automate-Stellen gibt es in Deutschland?

Auf der Jobbörse StepStone sind aktuell rund 3.700 Stellen mit der Anforderung Power Automate ausgeschrieben. Qualifizierte Bewerber mit passender Zertifizierung sind deutlich seltener als die Zahl der offenen Positionen, was den Fachkräftemangel in diesem Bereich sichtbar macht.

Was verdient ein RPA- oder Power-Automate-Entwickler?

Laut StepStone-Gehaltsdaten liegt das Bruttojahresgehalt zwischen rund 44.200 Euro im unteren und 62.000 Euro im oberen Quartil, der Median bei 50.700 Euro. Hinzu kommen Arbeitgeberanteile, Ausstattung und Lizenzkosten für Power Automate.

Welche Lizenz braucht Power Automate für RPA?

Für beaufsichtigte RPA-Abläufe braucht jeder Entwickler eine Power Automate Premium Lizenz zum Listenpreis von 15 US-Dollar pro Nutzer und Monat. Unbeaufsichtigte Automatisierung läuft über die Power Automate Process Lizenz zu 150 US-Dollar pro Bot und Monat.

Lohnt sich ein Berater statt einer Festanstellung?

Für Unternehmen, die einzelne Prozesse automatisieren wollen und keine dauerhafte Vollauslastung für eine eigene Stelle haben, ist ein Berater meist schneller und günstiger. Sie zahlen für das fertige Ergebnis statt für ein ganzjähriges Gehalt und tragen kein Personalrisiko.

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NordFlux baut Organisationen digitale Mitarbeiter: Automatisierungen und KI-Agenten, die wiederkehrende Arbeit abnehmen. Sie behalten die Kontrolle.

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Power Automate Fachkräftemangel: Berater statt Einstellung