SharePoint-Workflow-Engine wird abgeschaltet, was Sie bis April 2026 tun sollten

Microsoft zieht den Stecker: Am 2. April 2026 endet die klassische SharePoint-Workflow-Engine. Wer jetzt nicht handelt, riskiert, dass eingespielte Prozesse über Nacht stillstehen. Der Umstieg ist machbar, wenn man ihn rechtzeitig plant.

Microsoft SharePoint Logo

Viele Mittelständler haben über Jahre kleine, nützliche Workflows in SharePoint gebaut: Urlaubsanträge, Freigaben, Benachrichtigungen. Sie laufen still im Hintergrund, niemand denkt mehr darüber nach. Genau das wird jetzt zum Problem.

Was wird abgeschaltet?

Microsoft beendet die klassische SharePoint-Workflow-Engine (basierend auf der Workflow-Plattform 2013) endgültig zum 2. April 2026. Workflows, die auf dieser Engine laufen, werden danach nicht mehr ausgeführt. Das betrifft sowohl SharePoint Online als auch ältere, angebundene Automatisierungen.

Kurz gesagt

Ab dem 2. April 2026 stehen alle Prozesse still, die noch auf der alten SharePoint-Workflow-Engine basieren. Es gibt keine automatische Migration, der Umstieg muss aktiv geplant werden.

Wen betrifft es?

Betroffen ist praktisch jeder Betrieb, der SharePoint seit einigen Jahren produktiv nutzt und dort eigene Abläufe abgebildet hat. Typische Kandidaten:

  • Genehmigungs- und Freigabe-Workflows für Dokumente
  • Automatische Benachrichtigungen bei Statusänderungen
  • Urlaubs- und Abwesenheitsanträge über SharePoint-Listen
  • Eskalations- und Erinnerungslogiken in Projektablagen

Das konkrete Risiko

Das Tückische: Diese Workflows fallen nicht mit einem lauten Knall aus, sie hören einfach auf zu funktionieren. Freigaben bleiben liegen, Benachrichtigungen kommen nicht mehr an, und es dauert oft Tage, bis jemand merkt, dass die Ursache eine abgeschaltete Engine ist.

Der teuerste Stillstand ist der, den niemand sofort bemerkt.
Diagramm: alte Engine → Power Automate
Migrationspfad von der klassischen SharePoint-Engine auf Power Automate.

Der saubere Migrationsweg

Die gute Nachricht: Power Automate ist der direkte Nachfolger und tief in Microsoft 365 integriert. In den meisten Fällen lassen sich bestehende Abläufe nicht nur ersetzen, sondern dabei gleich verbessern.

1. Bestandsaufnahme

Zuerst inventarisieren wir alle aktiven SharePoint-Workflows: Was läuft, wie kritisch ist es, und was kann bei der Gelegenheit gleich entfallen?

2. Nachbau in Power Automate

Die relevanten Workflows werden in Power Automate neu aufgesetzt, mit klaren Freigaben und nachvollziehbaren Schritten. Vorhandene Microsoft-365-Lizenzen reichen in der Regel aus.

3. Parallelbetrieb und Umschaltung

Vor dem Stichtag läuft beides parallel, damit nichts verloren geht. Erst wenn der neue Ablauf nachweislich sauber funktioniert, wird der alte abgeschaltet.

Was Sie jetzt tun sollten

Der Stichtag wirkt fern, aber Inventur, Nachbau und Parallelbetrieb brauchen Vorlauf. Wer erst im März 2026 beginnt, gerät unter Druck. Sinnvoll ist, jetzt eine Bestandsaufnahme zu machen, auch wenn die eigentliche Migration später erfolgt.

Unser Angebot

In der kostenlosen Erstanalyse sichten wir Ihre SharePoint-Workflows und sagen Ihnen konkret, was migriert werden muss und mit welchem Aufwand. Unverbindlich.

Über NordFlux

NordFlux UG (haftungsbeschränkt)

NordFlux baut Organisationen digitale Mitarbeiter: Automatisierungen und KI-Agenten, die wiederkehrende Arbeit abnehmen. Sie behalten die Kontrolle.

Mehr über uns
Weiterlesen

Verwandte Beiträge

Kostenlose Erstanalyse

Laufen bei Ihnen noch SharePoint-Workflows?

Wir sichten Ihren Bestand und sagen konkret, was bis April 2026 migriert werden muss. Unverbindlich.

  • Ein fester Ansprechpartner, kein Callcenter
  • Erste Ergebnisse in rund 30 Tagen
  • Deutsche Datenhoheit, AVV liegt vor
SharePoint-Workflow-Engine wird abgeschaltet | NordFlux