Förderprogramme für Digitalisierung in Norddeutschland: was 2026 noch offen ist
WTSH, Hamburg Digital Check, Bremer KI-Zuschuss, KI-Förderung MV: welche Programme im Norden 2026 offen sind und welche entgegen vieler Blogs längst tot sind.
Bayern zahlt noch, BW und Thüringen sind raus, NRW hat umgebaut: der geprüfte Digitalbonus-Vergleich aller Bundesländer, Stand Juli 2026.

Der Digitalbonus ist kein Bundesprogramm, sondern ein Sammelbegriff für Landeszuschüsse, und die Landkarte hat sich 2025 und 2026 kräftig verschoben: Bayern fördert weiter, aber mit gesenkten Höchstbeträgen, Baden-Württemberg und Thüringen haben ihre Zuschüsse beendet, Nordrhein-Westfalen fördert seit Januar 2026 keine interne Digitalisierung mehr, und im Osten sind mit Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg die höchsten Beträge zu holen. Wer einen Ratgeber von 2024 liest, plant mit Programmen und Summen, die es so nicht mehr gibt.
Nordrhein-Westfalen zeigt, warum sich der jährliche Blick in die Richtlinie lohnt: Seit dem Wechsel des Programms Mittelstand Innovativ und Digital zur NRW.BANK im Januar 2026 ist der Schwerpunkt für interne Digitalisierungsprojekte gestrichen. Gefördert werden nur noch die Entwicklung marktfähiger digitaler Produkte und die digitale Sicherheit, mit 50 Prozent und bis zu 15.000 Euro im Gutscheinverfahren, vergeben per monatlichem Losverfahren. Wer in NRW seine Buchhaltung oder Auftragsabwicklung digitalisieren will, findet dort keinen Zuschuss mehr.
Die norddeutschen Länder fahren eigene Programme jenseits des Digitalbonus-Labels: Mecklenburg-Vorpommern mit der neuen KI-Förderung bis 50.000 Euro, Schleswig-Holstein über die WTSH, Hamburg mit dem Digital Check, Bremen mit dem KI-Zuschuss bis 17.000 Euro. Den geprüften Überblick dazu gibt unser Beitrag Förderprogramme in Norddeutschland 2026. Und unabhängig vom Bundesland gilt: Der Antrag gehört vor die Unterschrift, und das Vorhaben sollte sich auch ohne Zuschuss rechnen, das prüfen wir gemeinsam in der kostenlosen Erstanalyse der KI-Beratung.
Nein, der Digitalbonus ist Ländersache, und nur ein Teil der Länder bietet 2026 noch Zuschüsse: darunter Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und das Saarland. Bundesweit offen sind stattdessen die BAFA-Beratungsförderung, das INQA-Coaching, die Forschungszulage und die KfW-Förderkredite.
Der Digitalbonus Bayern zahlt seit der Neuauflage zum 01.07.2024 im Standard bis zu 7.500 Euro und im Plus-Modul bis zu 30.000 Euro, jeweils bis zu 50 Prozent der Kosten. Antragsberechtigt sind nur kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten, die Anträge sind monatlich kontingentiert und laufen digital über das ELSTER-Unternehmenskonto, das Programm ist bis Ende 2027 befristet.
Auf die Bundesebene ausweichen: Die BAFA-Beratungsförderung mit 50 bis 80 Prozent läuft noch bis Ende 2026, die Forschungszulage kennt keine Landesgrenzen, und der KfW ERP-Förderkredit Digitalisierung finanziert Umsetzungen zinsgünstig. Für Weiterbildungsanteile kommen die Bildungsschecks der Länder in Frage, die teils unabhängig vom Digitalbonus weiterlaufen.
Gründer von NordFlux. Sieben Jahre Erfahrung von Web und SEO bis zur Automatisierung im Konzern-Maßstab, heute pragmatisch für den Mittelstand und mit deutscher Datenhoheit.
Zertifizierungen
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Welcher Digitalbonus noch offen ist, hängt allein vom Bundesland ab, und die Sätze reichen von wenigen Tausend bis 70.000 Euro. Wir prüfen, welches Programm zu Ihrem Standort und Vorhaben passt, und verbinden die Antragstellung mit der technischen Umsetzung Ihres Digitalisierungsprojekts.