n8n Community, Cloud, Business, Enterprise: welcher Plan für wen?
Die Community-Edition ist gratis und unlimitiert, Business kostet 667 €/Monat. Was die Pläne wirklich unterscheidet und wann ein KMU Enterprise braucht.
Wie lange n8n die Execution-History je Plan speichert (Starter bis Enterprise), wichtig für Debugging und Nachweispflichten bei Buchhaltungs-Workflows.
n8n speichert die Historie vergangener Workflow-Ausführungen je nach Preisplan unterschiedlich lange. Laut der offiziellen Preisseite n8n.io/pricing sind es im Starter-Plan 7 Tage, im Pro-Plan 30 Tage und im Enterprise-Plan unbegrenzt. Bei einer selbst gehosteten Community Edition legt die Software standardmäßig 14 Tage fest, die Sie über eine Umgebungsvariable Ihrer Installation frei anpassen können. Diese Fristen entscheiden, wie lange Sie fehlgeschlagene oder erfolgreiche Ausführungen im Nachhinein noch einsehen und für Debugging oder Nachweiszwecke heranziehen können. Stand: Juli 2026.
Die folgende Liste fasst zusammen, was n8n aktuell für die einzelnen Pläne angibt. Wichtig dabei: Neben der reinen Tagesfrist begrenzen manche Pläne zusätzlich die Anzahl gespeicherter Ausführungen und den belegten Speicherplatz, je nachdem, welches Limit zuerst erreicht wird.
Je länger die Execution-History reicht, desto besser lassen sich Fehler im Nachhinein rekonstruieren. Wenn ein Workflow nur einmal pro Woche läuft und dann fehlschlägt, reichen 7 Tage Aufbewahrung im Starter-Plan oft nicht aus, um die genaue Eingabe- und Ausgabedaten jedes einzelnen Knotens noch einzusehen. Gerade bei sporadischen Fehlern, etwa durch eine instabile externe API oder unerwartete Datenformate, ist der Blick auf die exakten Werte einer vergangenen Ausführung oft der einzige Weg, die Ursache zu finden. Für Workflows mit unregelmäßigem Rhythmus lohnt sich deshalb ein Blick auf die Kombination aus Tagesfrist und den zusätzlichen Limits bei Anzahl und Speicherplatz, denn ein sehr aktiver Workflow kann das Mengenlimit schon vor der Tagesfrist erreichen und ältere Läufe verlieren.
Für Workflows mit Bezug zur Buchhaltung, etwa automatisierte Rechnungsprüfung, DATEV-Exporte oder Zahlungsabgleiche, wirkt eine lange Execution-History zunächst wie ein bequemer Nachweis, dass ein Prozess korrekt gelaufen ist. Hier ist Ehrlichkeit wichtig: Die Execution-History von n8n ist ein Debugging-Werkzeug, keine rechtlich geprüfte Archivierung. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten für Buchführungsunterlagen in Deutschland verlangen deutlich längere Fristen, als sie selbst der Enterprise-Plan mit "unbegrenzt" technisch abbildet, und die Anforderungen an eine GoBD-konforme, unveränderbare Ablage erfüllt eine Workflow-Historie im Editor nicht automatisch. Wer n8n für Buchhaltungs-relevante Prozesse einsetzt, sollte Belege und Ergebnisdaten zusätzlich in ein eigenes, prüfungssicheres Ablagesystem schreiben, statt sich allein auf die im Plan enthaltene Aufbewahrungsfrist zu verlassen. NordFlux unterstützt bei der Auswahl des passenden Plans und beim Aufbau einer solchen zusätzlichen, revisionssicheren Ablage im Rahmen der n8n-Beratung.
7 Tage, zusätzlich begrenzt auf maximal 2.500 gespeicherte Ausführungen und 2,5 GB Speicherplatz. Sobald eines dieser Limits erreicht ist, entfernt n8n die ältesten Einträge zuerst.
Ja. Bei der Community Edition bestimmen Sie die Frist über die Umgebungsvariable EXECUTIONS_DATA_MAX_AGE Ihrer eigenen Installation, der Standardwert liegt bei 336 Stunden, also 14 Tagen, laut n8n-Dokumentation.
Nein. Execution-Logs sind für Debugging gedacht, nicht für eine GoBD-konforme Archivierung. Für Buchhaltungs-relevante Nachweise sollten Sie Belege und Ergebnisdaten zusätzlich in einem eigenen, dauerhaft geführten System ablegen.
n8n entfernt automatisch die ältesten Einträge, sobald eines der Limits, also Tagesfrist, Anzahl oder Speicherplatz, erreicht ist. Laufende und künftige Workflows werden dadurch nicht gestoppt, nur die einsehbare Historie wird kürzer.
Gründer von NordFlux. Sieben Jahre Erfahrung von Web und SEO bis zur Automatisierung im Konzern-Maßstab, heute pragmatisch für den Mittelstand und mit deutscher Datenhoheit.
Zertifizierungen
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