Automatisierung · Instandhaltung und Wartung

Wartung fällt nach Betriebsstunden an, nicht nach Kalenderwoche.

Instandhaltung automatisieren heißt: Der Wartungsauftrag entsteht, wenn die Anlage ihre Stunden gelaufen hat oder eine Prüffrist näher rückt, und landet mit Checkliste beim zuständigen Techniker. Störungen meldet der Werker per QR-Code an der Maschine statt per Zuruf auf dem Flur. Wir bauen das in die Systeme, die Sie schon haben, und sagen Ihnen ehrlich, wenn Ihr Anlagenpark stattdessen eine gekaufte Instandhaltungssoftware braucht.

Das Problem

Die Anlage steht, und erst dann fällt auf, dass die Wartung überfällig war.

Wartungstermine stehen in einer Excel-Liste, die einer pflegt und keiner aufmacht. Solange nichts kaputtgeht, merkt das niemand, und wenn etwas kaputtgeht, ist die Reparatur teurer als zehn Wartungen.

  • 01Wartungsintervalle laufen nach Kalender, obwohl die eine Anlage im Dreischichtbetrieb läuft und die andere zwei Monate stillstand.
  • 02Prüffristen für elektrische Betriebsmittel, Leitern, Tore oder Hebezeuge stehen in verschiedenen Listen, und vor dem Termin sucht jemand hektisch die letzte Prüfplakette.
  • 03Störungen meldet der Werker mündlich beim Schichtführer: Bis daraus ein Auftrag wird, ist die Schicht vorbei und die Meldung weg.
  • 04Beim Ausfall fehlt genau das Ersatzteil, das seit zwei Jahren immer wieder gebraucht wird, weil den Mindestbestand niemand nachhält.
Anwendungsfälle
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Was wir in der Instandhaltung konkret automatisieren.

Fünf Strecken, die wir in Produktion, Gebäudetechnik und technischem Service immer wieder bauen. Ihre Anlagen und Ihr ERP bleiben, nur die Liste entfällt.

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Wartungsauslösung nach Betriebsstunden statt nach Kalender

Der Wartungsauftrag entsteht bei 500 Betriebsstunden, nicht am ersten Montag im Quartal. Den Zählerstand holen wir aus der Steuerung, aus einem vorhandenen Betriebsstundenzähler oder, wenn beides fehlt, aus einer kurzen Ablesung, die der Schichtführer einmal pro Woche bucht. Anlagen im Dauerlauf bekommen dadurch häufiger Wartung, selten genutzte seltener, und beides ist billiger als das starre Intervall.

Wirkung Wartung nach Belastung statt nach Datum
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Gesetzliche Prüffristen mit Vorlauf und Nachweis

Prüfpflichtige Betriebsmittel bekommen einen Datensatz mit Prüfart, Frist, Prüfer und Ergebnis, und die Erinnerung geht Wochen vorher raus statt am Fälligkeitstag. Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel nach DGUV Vorschrift 3, Leitern, Tore, Regale und Hebezeuge landen dabei in einer Übersicht statt in fünf Listen. Die Fristen selbst legen Sie über Ihre Gefährdungsbeurteilung fest, wir setzen sie technisch um und sorgen dafür, dass keine durchrutscht.

Wirkung Keine Prüffrist läuft unbemerkt ab
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Störungsmeldung per QR-Code an der Maschine

An jeder Anlage klebt ein QR-Code, der Werker scannt ihn mit dem Handy und meldet in drei Feldern, was los ist: Anlage steht, Anlage läuft eingeschränkt, oder auffälliges Geräusch. Die Anlage ist durch den Code schon identifiziert, es gibt also kein Suchen nach Inventarnummern und keine Anmeldung. Aus der Meldung wird sofort ein Auftrag mit Zeitstempel beim Instandhalter, und der Werker sieht am Status, dass sie angekommen ist.

Ersparnis 30–60 Sek. statt Zettel und Zuruf
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Ersatzteil-Mindestbestand und automatische Nachbestellung

Für Verschleißteile hinterlegen wir einen Mindestbestand, und die Entnahme wird beim Wartungsauftrag mitgebucht statt später aus dem Gedächtnis. Fällt der Bestand unter die Grenze, geht eine Bestellanforderung an den Einkauf oder direkt an den Lieferanten, je nachdem, wie viel Automatik Sie wollen. Freigeben tut das ein Mensch, wir schlagen nur vor.

Wirkung Verschleißteil liegt da, bevor es fehlt
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Wartungshistorie als lückenloser Nachweis je Anlage

Jede Wartung, jede Prüfung und jede Störung hängt an der Anlage, mit Datum, Person, Checkliste und Fotos vom Handy. Im Schadensfall oder beim Audit ziehen Sie die Historie einer Maschine in einer Minute statt einen Ordner durchzublättern. Nach ein paar Monaten sehen Sie außerdem, welche Anlage Sie mehr reaktive Einsätze kostet als geplante Wartung, und genau das ist die Zahl, mit der sich eine Ersatzinvestition begründen lässt.

Wirkung Historie je Anlage in einer Minute
Werkzeuge

Womit wir Ihre Wartungsplanung bauen.

Welches Werkzeug passt, hängt an Ihrem Anlagenpark und daran, womit Ihre Instandhalter heute arbeiten: Ein Betrieb mit 40 Anlagen und einem ERP fährt anders als eine Hausverwaltung mit Heizungen an zwölf Standorten. Wir legen uns nach der Ist-Aufnahme fest, nicht nach Partnerprogramm.

Datendrehscheibe
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Nimmt Zählerstände, QR-Code-Meldungen und Prüffristen entgegen, rechnet aus, was fällig wird, und legt den Auftrag dort an, wo Ihre Instandhalter ihn sehen. Läuft auf Wunsch auf einem Server in Ihrem Haus, damit Anlagendaten das Werk nicht verlassen.

Microsoft-Welt
Power Platform

Wenn Sie ohnehin in Microsoft 365 arbeiten, wird die Störmeldung eine Power App auf dem Handy und die Fristenüberwachung ein Power-Automate-Flow. Für den Zugriff auf ein ERP im eigenen Haus braucht es das On-premises Data Gateway, und dieses Gateway sowie eigene Connectoren sind lizenzpflichtige Entitlements. Wir rechnen Ihnen das vor der Umsetzung durch.

Altsystem ohne Schnittstelle
UiPath

Manche Instandhaltungsmodule in älteren ERP- oder Branchensystemen haben keine Schnittstelle, und der Hersteller baut auch keine mehr. Dann trägt ein Software-Roboter die Aufträge und Rückmeldungen so ein, wie ein Mensch es tippen würde, nur nachts und ohne Zahlendreher. Das ist die Brücke, wenn ein Systemwechsel gerade nicht ansteht.

So arbeiten wir

Das 30-Tage-Modell.

Wir arbeiten zum Festpreis statt nach offenem Stundenzettel. Nach der Erstanalyse wissen Sie, was es kostet, bevor wir anfangen.

1

Erstanalyse an der Anlage (kostenlos)

In 60 Minuten gehen wir Ihren heutigen Weg ab: welche Anlagen, welche Intervalle, welche Prüfpflichten, wer meldet eine Störung an wen. Danach wissen beide Seiten, ob eine Automatisierung reicht oder ob Ihr Anlagenpark eine gekaufte Instandhaltungssoftware verdient.

2

Anlagenstamm und Auslöser festlegen, Festpreis

Wir legen mit Ihnen fest, welche Anlage nach Stunden ausgelöst wird, welche nach Datum und welche nur nach Zustand. Weniger Regeln sind fast immer besser, weil sie in der Schicht auch gelebt werden. Sie bekommen ein Angebot mit festem Preis und festem Umfang.

3

Pilot auf einer Anlagengruppe, Parallellauf gegen die Liste

Wir starten mit einer Anlagengruppe oder einem Standort und lassen die alte Excel-Liste einige Wochen mitlaufen. Erst wenn beide Seiten dieselben Fälligkeiten zeigen, rollen wir auf den restlichen Anlagenpark aus.

4

Übergabe mit Prüfpfad

Sie bekommen eine Dokumentation, eine Einweisung für Instandhalter und Schichtführer und einen Prüfpfad: Zu jedem Wartungsauftrag ist nachvollziehbar, welcher Zählerstand oder welche Frist ihn ausgelöst hat. Sie behalten die Kontrolle, wir bleiben auf Wunsch als Betreuer dran.

Rund um die Anlage

Instandhaltung ist selten die einzige Baustelle in der Halle.

Wenn die Wartungsaufträge erst einmal von selbst entstehen, fällt auf, dass Auftragszeiten, Bestellungen und Rechnungen daneben immer noch von Hand laufen. Auf der Übersichtsseite zur Prozessautomatisierung sehen Sie, was sich rund um die Fertigung sonst noch abnehmen lässt.

Prozessautomatisierung ansehen
Kostenlose Erstanalyse

Wissen Sie, welche Ihrer Anlagen Sie mehr Reparatur als Wartung kostet?

In der kostenlosen Erstanalyse gehen wir durch Ihren Anlagenpark und rechnen es durch: 60 Minuten, unverbindlich, mit einer ehrlichen Einschätzung. Wenn eine Instandhaltungssoftware von der Stange bei Ihnen die bessere Wahl ist, sagen wir das, auch wenn wir dann nichts bauen.

  • Festpreis statt offener Stundenzettel
  • Anlagendaten bleiben im Werk oder auf deutschen Servern
  • Jeder Wartungsauftrag bis zum Auslöser nachvollziehbar
Häufige Fragen
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Was Betriebs- und Instandhaltungsleiter oft fragen.

Was ist der Unterschied zwischen präventiver und reaktiver Instandhaltung?

Reaktive Instandhaltung setzt ein, wenn die Anlage bereits steht: Sie reparieren den Schaden, der schon eingetreten ist. Präventive Instandhaltung arbeitet nach einem festen Auslöser, klassisch nach Kalender oder Betriebsstunden, und tauscht ein Teil, bevor es ausfällt. Kein Betrieb ist zu 100 Prozent präventiv, denn manche Ausfälle kommen ohne Vorwarnung, und bei unkritischen Anlagen ist Reparieren schlicht günstiger als Vorbeugen. Sinnvoll ist die Mischung, und dafür müssen Sie erst einmal wissen, wie das Verhältnis bei Ihnen heute aussieht.

Brauchen wir dafür eine Instandhaltungssoftware oder ein CMMS?

Nicht zwingend, aber ab einer bestimmten Größe ja, und dann sagen wir Ihnen das auch. Bei 20 bis 60 Anlagen mit überschaubaren Intervallen bekommen wir Wartungsplanung, Fristen und Störmeldung sauber in Ihre vorhandenen Systeme automatisiert, ohne dass Sie eine weitere Software einführen und pflegen. Wenn Sie dagegen mehrere hundert Anlagen, mehrschichtige Instandhalterplanung, Ersatzteillager mit Beständen und normgeprüfte Prüfprotokolle brauchen, kaufen Sie besser ein ausgereiftes CMMS oder das IPS-Modul Ihres ERP. Wir helfen dann bei Auswahl und Anbindung, statt Ihnen einen Nachbau zu verkaufen, der in drei Jahren an seine Grenzen stößt.

Ersetzt das die DGUV-V3-Prüfung unserer elektrischen Betriebsmittel?

Nein, prüfen muss weiterhin eine befähigte Person, in aller Regel eine Elektrofachkraft, und daran ändert keine Automatisierung etwas. Was wir automatisieren, ist alles drumherum: der Bestand der prüfpflichtigen Betriebsmittel, die Erinnerung mit Wochen Vorlauf, die Beauftragung des Prüfers und die Ablage des Prüfergebnisses am Betriebsmittel. Die Prüffristen selbst legen Sie als Unternehmer auf Grundlage Ihrer Gefährdungsbeurteilung fest, Richtwerte dafür stehen in den einschlägigen DGUV-Informationen und Technischen Regeln. Wir nennen Ihnen keine Frist, wir sorgen dafür, dass die von Ihnen festgelegte nicht durchrutscht.

Woher kommen die Betriebsstunden, wenn unsere Maschinen keine Schnittstelle haben?

In den meisten Fällen aus einem Betriebsstundenzähler, den die Anlage ohnehin hat, und der wird abgelesen und einmal pro Woche gebucht. Neuere Steuerungen geben den Wert über eine Schnittstelle heraus, dann holen wir ihn automatisch. Eine wöchentliche Ablesung klingt altmodisch, reicht aber für Wartungsintervalle vollkommen aus, denn eine Wartung bei 503 statt bei 500 Stunden macht keinen Unterschied. Vollständige Maschinendatenerfassung mit Takt und Stillstand ist ein eigenes Thema, das brauchen Sie für die Wartungsplanung nicht.

Funktioniert die Störmeldung per QR-Code auch ohne WLAN in der Halle?

Meistens ja, weil die Handys der Mitarbeitenden über Mobilfunk online sind und der QR-Code nur eine Webseite öffnet, keine App. Gibt es in der Halle weder WLAN noch Empfang, was in Kellern und Hallen mit viel Stahl vorkommt, bauen wir die Meldung so, dass sie offline im Browser zwischengespeichert und beim nächsten Empfang abgeschickt wird. Wo auch das nicht trägt, bleibt ein Terminal am Hallenausgang die ehrlichere Lösung. Was bei Ihnen geht, sehen wir vor Ort und nicht im Angebot.

Instandhaltung automatisieren: Wartungsplanung | NordFlux