Power Platform · Lizenzen

Welche Power-Automate-Lizenz Sie wirklich brauchen, entscheidet sich an den Premium-Connectoren.

Microsoft 365 enthält bereits Power-Automate-Rechte, aber nur für Standard-Connectoren. Sobald ein Flow SQL Server, ein lokales Gateway oder Robotic Process Automation anfasst, wird eine eigenständige Lizenz fällig. Wir prüfen Ihre Flows und Verträge und sagen Ihnen vor dem Kauf, welcher Plan reicht. Alle Lizenzangaben auf dieser Seite stammen aus der offiziellen Microsoft-Learn-Dokumentation zur Power-Automate-Lizenzierung.

Das Problem

Die Lizenz steht im Angebot, aber niemand kann sagen, was sie abdeckt.

Power Automate ist in Microsoft 365 scheinbar schon dabei, und trotzdem verlangt Microsoft plötzlich eine Zusatzlizenz. Wer die Grenze zwischen Standard und Premium nicht kennt, kauft entweder zu viel oder steht mit einem Flow da, der nicht mehr startet.

  • 01Ihr Microsoft-365-Plan enthält Power Automate, aber niemand im Haus kann sagen, wo genau diese enthaltenen Rechte aufhören.
  • 02Ein Flow lief im Test und bleibt in der Produktion stehen, weil er über einen Premium-Connector wie SQL Server oder ein lokales Datengateway geht.
  • 03Der Vertrieb empfiehlt Premium-Lizenzen für die ganze Belegschaft, obwohl der Prozess im Hintergrund läuft und niemand ihn interaktiv startet.
  • 04Alte Flows aus der Übergangsregelung laufen noch, und keiner weiß, ob und wann Microsoft sie mit der Lizenzprüfung abschaltet.
Anwendungsfälle
01

Was die Power-Automate-Lizenzberatung konkret prüft.

Wir arbeiten an Ihrem echten Tenant, nicht an einer Beispielrechnung. Diese fünf Prüfungen bilden den Kern.

01

Connector-Inventur über alle bestehenden Flows

Wir listen jeden aktiven Flow und markieren, welcher davon Standard-Connectoren nutzt und welcher auf Premium-Connectoren, Custom Connectors oder ein lokales Datengateway zugreift. Erst diese Liste macht die Lizenzfrage entscheidbar, denn nur die Premium-Nutzung kostet extra.

Wirkung Lizenzbedarf wird zur Liste statt zur Schätzung
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Seeded-Rechte aus Microsoft 365 sauber abgrenzen

Microsoft-365-Lizenzen berechtigen zu automatisierten, geplanten und manuell gestarteten Cloud-Flows mit Standard-Connectoren. Nicht enthalten sind Premium- und Custom-Connectoren, lokale Gateways, Robotic Process Automation und Business Process Flows. Wir zeigen an Ihren Flows, welche Seite der Grenze jeder einzelne betrifft.

Wirkung Klarheit, was schon bezahlt ist
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Premium gegen Process rechnen

Power Automate Premium ist eine Nutzerlizenz und lohnt sich für Menschen, die selbst automatisieren oder Flows interaktiv starten. Power Automate Process ist eine Kapazitätslizenz für einen einzelnen Prozess oder eine unbeaufsichtigte Maschine und deckt beliebig viele Nutzer im Unternehmen ab. Wir rechnen beide Wege an Ihrem Mengengerüst durch.

Wirkung Oft weniger Nutzerlizenzen als gedacht
04

Unbeaufsichtigte Roboter richtig lizenzieren

Attended RPA steckt in der Premium-Nutzerlizenz, unbeaufsichtigte Roboter brauchen dagegen eine Process- oder Hosted-Process-Lizenz. Kommt Microsoft 365 im unbeaufsichtigten Lauf ins Spiel, verlangen die Microsoft Product Terms zusätzlich eine Unattended-Lizenz. Diese Fußnote übersieht fast jeder und sie fliegt später auf.

Wirkung Keine Nachforderung im Audit
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Pay-as-you-go als Alternative durchrechnen

Statt Lizenzen im Voraus zu kaufen, lässt sich eine Power-Platform-Umgebung an ein Azure-Abonnement koppeln und nach Flow-Läufen abrechnen. Das lohnt sich bei saisonalen oder selten laufenden Prozessen und lohnt sich nicht bei Dauerlast. Wir rechnen Ihre Laufzahlen gegen den Festpreis der Lizenz.

Wirkung Passendes Abrechnungsmodell statt Bauchgefühl
Lösungswege

Wenn die Lizenzfrage geklärt ist, geht es hier weiter.

Die Lizenzberatung ist bewusst eine eigene, kleine Leistung. Sie steht vor der Umsetzung und ist nicht an sie gebunden.

Umsetzung
Power Automate bauen lassen

Steht die Lizenz, folgt der Bau der Flows: Genehmigungen, Rechnungseingang, Datenübergaben zwischen Systemen. Wir setzen die Automatisierung dann innerhalb der Lizenzgrenzen um, die Sie tatsächlich gekauft haben.

Gesamtbild
Power Platform im Zusammenhang

Power Automate teilt sich Lizenzlogik, Dataverse-Kapazität und Umgebungen mit Power Apps. Wer beides einsetzt, sollte die Lizenzen gemeinsam planen, sonst zahlt er dieselbe Kapazität zweimal.

Alternative
n8n, wenn die Premium-Lizenz der Blocker ist

Manchmal ist die ehrliche Antwort, dass sich Premium-Lizenzen für einen einzigen Prozess nicht rechnen. Dann ist n8n auf eigenem Server die günstigere und datenschutzseitig sauberere Lösung. Wir sind tool-agnostisch und empfehlen nach Einsatzfall, nicht nach Partnerprogramm.

So arbeiten wir

Das 30-Tage-Modell.

Die Lizenzberatung selbst ist eine kompakte Analyse zum Festpreis, keine offene Stundenabrechnung. Wenn danach gebaut wird, gilt dasselbe 30-Tage-Modell wie in allen Projekten.

1

Kostenlose Erstanalyse

In 60 Minuten schauen wir auf Ihre Microsoft-365-Verträge, die Zahl der Flows und die Systeme, die angebunden werden sollen. Danach wissen Sie, ob es überhaupt eine Lizenzlücke gibt.

2

Inventur im Tenant

Wir gehen die aktiven Flows durch und markieren Premium-Connectoren, Custom Connectors, Gateways und Desktop-Flows. Ergebnis ist eine Liste, die jeden Flow einer Lizenzkategorie zuordnet.

3

Empfehlung mit Kostenmodell

Sie bekommen einen schriftlichen Vorschlag: welche Lizenzen in welcher Zahl, was Sie streichen können und wo Pay-as-you-go günstiger ist. Zu jeder Aussage nennen wir die Microsoft-Quelle, damit Ihr Einkauf sie nachprüfen kann.

4

Umsetzung und Übergabe

Auf Wunsch setzen wir die Zuweisung im Tenant um und dokumentieren, welcher Flow unter welcher Lizenz läuft. Sie behalten die Kontrolle: Der Vertrag bleibt Ihrer, wir kaufen nichts in Ihrem Namen.

Lizenz ist nicht das Problem?

Wenn die Frage eher lautet, ob sich die Automatisierung überhaupt rechnet.

Manche Betriebe haben die Lizenz längst und wissen nur nicht, welcher Prozess den Aufwand wert ist. Dann ist der Blick auf die Wirtschaftlichkeit der bessere Startpunkt als der Blick auf den Lizenzvertrag.

ROI-Rechner ansehen
Kostenlose Erstanalyse

Unsicher, ob Ihre Power-Automate-Lizenz für das Vorhaben reicht?

In der kostenlosen Erstanalyse gehen wir 60 Minuten durch Ihre Lizenzlage und die geplanten Flows. Unverbindlich, ohne Verkaufsdruck, mit einer ehrlichen Antwort auch dann, wenn Sie gar nichts kaufen müssen.

  • Jede Lizenzaussage mit Quelle aus der Microsoft-Dokumentation
  • Wir verkaufen keine Microsoft-Lizenzen, Sie behalten die Kontrolle über den Vertrag
  • Festpreis für die Analyse, kein offener Stundenzettel
Häufige Fragen
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Was Entscheider zur Power-Automate-Lizenz oft fragen.

Was ist an Power Automate in Microsoft 365 schon enthalten?

Microsoft-365-Lizenzen enthalten das Recht, automatisierte, geplante und manuell gestartete Cloud-Flows mit Standard-Connectoren zu bauen und laufen zu lassen, mit einem Kontingent von 6.000 Aktionen pro Tag und Nutzer. Nicht enthalten sind Premium-Connectoren, Custom Connectors, lokale Datengateways, Robotic Process Automation und Business Process Flows. Für all das ist eine eigenständige Power-Automate-Lizenz nötig. Diese Abgrenzung steht so in der Microsoft-Learn-Dokumentation zu den Power-Automate-Lizenztypen.

Was ist ein Premium-Connector und woran erkenne ich ihn?

Premium-Connectoren sind die Anbindungen, die über die Standardwelt von Microsoft 365 hinausgehen, darunter SQL Server, die Azure-Dienste, Dynamics 365 und alle Custom Connectors. Auch das lokale Datengateway zu Systemen im eigenen Netz zählt zur Premium-Welt. Microsoft hat mehrere ehemals als Standard geführte Connectoren wie SQL Server nachträglich als Premium eingestuft, deshalb sind hier viele ältere Flows betroffen. Im Flow-Designer sind diese Connectoren als Premium gekennzeichnet.

Brauchen wir Power Automate Premium oder Power Automate Process?

Power Automate Premium ist eine Nutzerlizenz und passt für Menschen, die selbst Flows bauen, Desktop-Flows verwalten oder Automatisierungen interaktiv starten. Power Automate Process ist eine Kapazitätslizenz, die einem einzelnen Prozess oder einer Maschine zugewiesen wird und die von beliebig vielen Nutzern im Unternehmen angestoßen werden darf. Ein Hintergrundprozess, den niemand persönlich startet, ist mit Process oft deutlich günstiger als mit vielen Einzellizenzen. Welche Variante bei Ihnen aufgeht, hängt an der Zahl der Nutzer und der Zahl der Prozesse.

Welche Lizenz brauchen wir für einen unbeaufsichtigten Software-Roboter?

Unbeaufsichtigte Robotic Process Automation ist weder in Microsoft 365 noch in der Premium-Nutzerlizenz enthalten, sie erfordert eine Power-Automate-Process-Lizenz oder die Hosted-Process-Variante mit von Microsoft bereitgestellter Maschine. Attended RPA, also der Roboter, der am Arbeitsplatz unter Aufsicht läuft, ist dagegen in Power Automate Premium enthalten. Greift ein unbeaufsichtigter Roboter auf Microsoft-365-Anwendungen zu, verlangen die Microsoft Product Terms zusätzlich eine Unattended-Lizenz. Diesen Punkt prüfen wir in der Analyse mit, weil er später teuer wird.

Unsere alten Flows nutzen SQL Server ohne Zusatzlizenz. Gilt das noch?

Der Bestandsschutz für Flows, die vor der Neueinstufung der Premium-Connectoren gebaut wurden, ist ausgelaufen. Microsoft hat die verlängerte Übergangsfrist zum 1. Oktober 2024 beendet und die technische Lizenzprüfung im Produkt zum 1. April 2025 aktiviert. Wer solche Flows weiterbetreiben will, braucht seitdem passende Lizenzen für die betroffenen Nutzer oder Prozesse. In der Inventur finden wir genau diese Altlasten, bevor ein Flow im laufenden Betrieb stehen bleibt.